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Heimat

10.02.2010 | 4 Kommentare

Was heißt das?
Ich verstehe Heimat nicht als Wagenburg, ich verstehe Heimat auch nicht als Ort (der Geburt). Wer würde denn schon den Kreißsaal als Heimat bezeichnen? Heimat ist auch keine Grenzbalken. Ich verstehe Heimat als das Zusammenleben und die Gemeinschaft freier Menschen und nicht wie Hunde die ihr Revier markieren müssen.
Heimat ist für uns überall dort wo, man sich daheim fühlen kann, eine Gemeinschaft der Menschen, daheim als aufgenommen in dieser Gemeinschaft und mit Achtung, Respekt und Fürsorge umgeben. Was anderes sollte denn sonst Heimat sein. Kaum zu glauben, dass Robinson auf seiner Insel eine Heimat hatte, ehe er auf Freitag traf.
Im einzelnen sind das beispielsweise:
Wo die Bürger nicht Knecht sind sondern frei und ein Recht als Schutz haben haben!
Wo die Menschen nicht obdachlos sondern ein leistbares Dach überm Kopf haben.
Wo die Armen nicht (auf der Straße oder beim Amt) betteln müssen.
Wo Gäste willkommen geheißen und beherbergt werden - nicht nur wenn sie Devisen bringen.
Wo Kinder gefördert und nicht selektiert werden.
Wo die Gemeinschaft sich gemeinschaftlich als Paten der Kinder begreift, ihre Förderung und ihren Schutz wahrnimmt.
Wo der Andere mit seiner Kultur, mit seinen Neigungen, Talenten und Einschränkungen eben als ein Mensch gilt, der uns in Summe bereichert.
Wo die Älteren nicht darben müssen sondern geachtet und gepflegt werden.
Wo Kranke versorgt und geheilt werden und nicht ihren Möglichkeiten überlassen bleiben.
Wo Menschen Chancen erhalten und nicht Hoffnungslosigkeit zum Prinzip wird.
Wo unternehmerische Tätigkeit als Initiative zur individuellen und gesamten Wohlfahrt verstanden wird.
Wo Arbeitnehmer sich organisieren können und ihre Rechte geachtet werden.
Wo die Kultur als Vielfalt gepflegt und nicht die Einfalt gelebt wird.
Wo Menschen nach ihrem Gewissen frei handeln können, frei das glauben dürfen, was sie für richtig halten und ihre Meinung mit Anstand und Respekt behandelt wird.
Wo der Respekt vor der Natur und der Umwelt und der Nachwelt sie hindert die Natur zu zerstören und auszurauben.

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4 Kommentare

  1. morgenroete

    Wenn es den Amann nicht gebe, müsste man ihn erfinden, denn eine solche mögliche Paarung von Intelligenz und Unüberlegtheit zugleich oder vielleicht eine neuartige Störung von „hypotropher Intelligenz“ habe ich noch nie erlebt! Was denkt sich denn dieser Herr? Sollen wir jetzt alle Völker, die es nicht einmal zu einer einigermaßen funktionierenden Wirtschaft gebracht, geschweige denn je Patente erfunden haben und nur sinnlos vor sich hindämmern, sofern sie nicht gerade kopulieren, ungehindert bei uns eindringen lassen? Hat er keine Achtung und Anerkennung für die Leistungen unserer einheimischen Gesellschaft und unserer Vorfahren, welche erst durch ihre Leistungen und vor allem ihre Sparsamkeit die Grundlage für unsere Infrastruktur und unser Sozialnetz gelegt haben? Sollen wir das jetzt Allen und Jedermann zugänglich machen, obwohl diese Fremden nie etwas dafür geleistet haben? Wozu wohl hatten wir einst Grenzen und eine eigene Währung, welche immer schon die Schaffens- und Kaufkraft der heimischen Bevölkerung sowie den dadurch erzielten Wohlstand reflektierte? Ja, warum fängt dieser langmähnige frisörophobe Herr nicht bei sich zuhause an? Warum hängt er bei sich nicht alle Türen aus und lässt jeden Dahergelaufenen zu sich bis ins Schlafzimmer hinein und bei sich wohnen? Man kann offenbar auch durch zuviel Intelligenz überschnappen!

  2. rasant

    So super dieses Gedicht…….
    ich habe es so und so ähnlich im Laufe meiner vielen Jahre in Büchern und Zeitschriften in verschiedensten Sprachen und Ländern gelesen und auch immer wieder von Politikern gelesen und gehört.
    Also Hr.Amann, Heimat ist aber auch dort, wo man arbeitet und somit dürftest du keine Heimat haben, denn Arbeit magst du nicht.
    Uns mit Raub-Kopie Gedichten, dem geistigen Gut anderer versuchen zu übezeugen ist nicht Arbeit!
    Sollten neuerlich derartige Kopien auftauchen-werde ich mich auch etwas bemühen um deren rechtmäßige Urheber päsentieren!

  3. Senfdazu

    Entweder sind wir nach dieser Ansicht alle Heimatlos, oder Heimat ist nicht nur das was wir alle gern hätten, sondern vielmehr das was wir dasraus gemacht haben.

  4. zipo48

    Heimat ist auch wo man mit Freunden zusammen hocken kann auch als raucher und nicht Diskriminiert wird als sei man ein Verbrecher.

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