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Cannabislegalisierung konkret in Österreich!

20.08.2010 | 26 Kommentare

Dieser Vorschlag kann unter der Voraussetzung realisiert werden, wenn analog dazu der EU-Rahmenbeschluss geändert wird.

Wir haben uns entschlossen, bei der Cannabislegalisierung ähnlich nach dem Branntweingesetz vorzugehen. Es gibt einerseits den Anbau und die Herstellung von Cannabis für den Eigenanbau und andererseits staatlich konzessionierte Produzenten. Zwecks Steuereinnahmen sind beide verpflichtet, dies dem Finanzamt zu melden. Um die Qualität zu garantieren, wird eine Produktdeklarationspflicht implementiert, welche von staatlich autorisierten Instituten kontrolliert wird. Das Cannabisprodukt wird mit der Mehrwertsteuer und der Cannabissteuer belegt. Die Steuerhöhe wird am THC-Gehalt bemessen und ist vom Produzenten an die Finanzbehörde zu entrichten. Pro Gramm reines THC kassiert der Staat €10.—an Cannabissteuer. Homegrower zahlen dasselbe, dürfen jedoch ohne Erzeugerlizenz nur maximal 500 Gramm getrocknete Blüten pro Jahr und Person produzieren. Wer mehr produziert, muss um eine Lizenz ansuchen. Um bestehende Strukturen zu nützen, kann die Abgabe durch Tabakwarenhändler, Apotheken, aber auch lizensierte Abgabestellen erfolgen. Diese Vertriebsstellen zahlen eine einmalige Lizenzgebühr von €1.000.–, die nach jeweils 5 Jahren erneuert werden muss. Die Abgabe erfolgt in Form von Cannabisblüten und Cannabisharz.

Mit dem Wahlalter von 16 Jahren ist der Cannabiskonsum erlaubt, analog leichter Alkoholika und Nikotin. Für den Straßenverkehr, ausgenommen nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer, gelten folgende Grenzwerte. Um einen Vergleich herzustellen habe ich den analogen Alkoholisierungsgrad dazugefügt:

- 1,25 Nanogramm pro Milliliter aktives THC im Blut entspricht 0,5 Promille Alkohol
- 2 Nanogramm sind 0,8 Promille Alkohol
- 3 Nanogramm sind 1,2 Promille Alkohol
- 4 Nanogramm sind 1,6 Promille Alkohol

Dies bringt neben der Entkriminalisierung der Cannabiskonsumenten eine erhebliche Entlastung u.a. der Exekutive, Staatsanwaltschaft, Gerichte, Gesundheitsbehörden und Zwangstherapieeinrichtungen mit sich. Andererseits sind jährliche Steuereinnahmen in dreistelliger Millionenhöhe zu erwarten. Alles in allem eine runde Sache!

Euer Bernhard

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26 Kommentare

  1. mmohn

    Sind immer noch die selben Argumente die wir schon seit Jahren durchkauen. Naturwissenschaft und Soziologie gegen Populismus und Sektenpropaganda. Finde es echt bewundernswert wie lange du schon den Biss hast gegen dieses unqualifizierten Gelabber anzukämpfen Bernhard.

  2. lausbuasigi

    Also Sie Herr Amann müssten das doch am besten wissen. Fragen Sie doch mal einen Drogensüchtigen wie er denn zu den harten Drogen gekommen ist. Meist so denke ich war da am Anfang ein kleiner Joint ;)

    Abgesehen davon das man durch die legalisierung den ganzen anderen Mist auch mitschleppen würde. Müssen Sie ja nur nach Amsterdam. Dort spricht dich jeder zweite an ob man Koki kaufen will oder was auch immer. Die Pilzchen dann auch legalisieren?… Spart Geld….halllooo? Mehr Kontrollen mehr die vielleicht, sage nur vielleicht, zu härteren Drogen greifen und dem Staat dann wieder mehr zu last fallen. Sei es nun an der Grenze, beim Zoll oder man kann das Zeug auch mit anderen Sachen strecken.

    Nicht immer sagen Alkohol sei ja auch legal, denn das gehört auch weg. Mit 16 sollte man nicht an Alkohol kommen dürfen. Finde ich total unsinnig. Mit 16 hat man noch nicht die Reife…denke gerade an den Strassenverkehr.

  3. himmelhilf

    Schaut euch das mal an bevor unqualifizierte Meinungen geäußert werden sind vier Teile nehmt euch die Zeit und JEDER kann was lernen..

    http://www.youtube.com/watch?v=llNDIhXJX_A

  4. charly6669

    Ja ein Volksbegehren! Das wärs.
    Ich kenne da folgende Seite:
    http://www.avaaz.org
    Hier müsste es eigentlich möglich sein Rechtsgültige Online Unterschriften zu sammeln ??!
    LG
    Charly

  5. Rollerfan

    eine Volksbefragung über die Legalsierung wäre nicht schlecht.

  6. sayonni

    Euer Bernhard ….
    …. dies stimmt bedingt, er ist der, von uns durchgefütterte arbeitsunwillige, sich auf Kosten der Schnüffler profilierende, lederstrumpfartigen Gesellschaftsschädlinge!

  7. ingrit

    meingott,was ist den das für ein kindergarten hier!!
    legal,illegal,interessiert ja sowiso kein schwein!
    wer kiffen will,der wird auch einen weg finden um an seinen stoff zu kommen,wo nachfrage herscht,wird auch schnell ein angebot geschaffen.umd je ellegaler ettwas ist,desto besser lässt sich auf dem schwarzmarkt daran verdienen!!
    ich kenne ausserdem genug die sich auf alkohol die birne weich gesoffen haben,auch kenne ich leute den das kiffen nich gut vertragen haben.aber das merkt man ja normalerweise sowiso ziemlich schnell,und jeder normale mensch nimmt meist recht schnell wieder abschtand von etwas was im nicht gut bekommt.

    nur villeicht in einer kranken gesellschaft wie der unseren,
    wo man sich eher aus frust,einsamkeit,stress,oder rebellion gegen ein zu autoritäres elternhaus oder rechtsstaad sich die birne löscht,mit welchen mitteln auch immer,ist dann auch scheiss egal,kann zb. auch fress oder fernsehsucht,oder internetsucht sein,(wieviele verblöden vor dem fernseher,oder der playstation,oder in facebook?),verliert man jeden bezug zum richtigen mass.
    aber ich bin nicht der meinung,das dann die substanz,oder art und weise wie sich jemand betäubt das wirkliche problem ist.
    sucht ist immer nur ein symtom für ein tiefer liegendes problem.
    und hätte der kiffer der sich ein problem wekzukiffen versucht
    und desswegen täglich 5 gramm verraucht,nichts zu kiffen,
    würde er sicher zu alkohol greifen,was ganz bestimmt kein bischen besser ist,nur weil es legal ist.
    ich denke es würden sicherlich fast gleich viel kiffen,
    wenn es legal wäre.
    und die die hier die kiffer am liebsten gleich an die wand stellen würden,sollen mal bei sich selber schauen,
    ob sie denn selber so ganz ohne fehl und tadel sind.
    wie heisst es noch so schön?
    wer von euch ohne sünde ist werfe den ersten stein!
    unser kleines heiderlein ist ja genau das beste beispiel.
    die die am lautesten nach recht und ordnung schreien haben auch meissten selber am meisten dreck am stecken!!!
    wahrscheindlich tragen diese menschen sogar am meisten dazu bei, dass sich soviele unserer mitmenschen in drogen verlieren!
    anderst würden sie diese lieblose und intolerante welt wahrscheindlich gar nicht aushalten!!!

  8. Gruenling

    Meine Meinung

    Die Freiheit eines Jeden Menschen liegt darin
    alles zu tun was im Spaß macht,ohne einen
    anderen zu Schädigen !

    Get up Stand up , Stand up for your Right
    Get up Stand up , don”t give up the Fight

    Bob Marley

  9. WilliWallace

    ok

    voting : legalisieren daumen hoch
    nicht legalisieren daumen runter

    schau ma mal was raus kommt…

  10. WilliWallace

    das kann ich mir nicht vorstellen das das legal wird wenn ich bedenke die fpö wollt vor paar jahren noch lebenslänglich für dieler :-) und ausserdem ist österreich ein strenges land und wird dem nicht klein bei geben .

  11. BoaConstrictor

    LEGALIZE IT

    Die Rede ist von der wunderbarsten Pflanze der Welt. HANF. Leider ist diese Pflanze sehr verrufen, da die Bevölkerung nicht über ihre 1000ende Verwendungsmöglichkeiten informiert ist.
    Hanf könnte das gesamte Ökosystem der Erde retten. Er ist der am schnellsten nachwachsende und am vielseitigsten verwendbaren Rohstoffe. Aus Hanf könnt z.B. fast ein ganzes Haus erbaut werden.
    Die Pflanze kann in einem halben Jahr eine Höhe von bis zu vier Metern und mehr erreichen.
    Aus den Fasern könnte z. B. Papier hergestellt werden, das um ein vielfaches reißfester wäre als Papier aus Bäumen.
    Früher wurden Banknoten ausschließlich aus Hanfpapier hergestellt.
    Faktisch müßten keine Wälder mehr abgeholzt werden, diese könnten sich erholen, sofern noch Platz für sie vorhanden ist. Tiere hätten wieder einen größeren Lebensraum und die Menschheit hätte wieder genügend saubere Luft.
    Textilien, die aus Hanf hergestellt werden, sind robuster als Baumwolle oder Leinen – die erste Levi´s Hose war aus Hanf. Die Segel der damaligen Schiffe und Boote wurden alle aus Hanffasern gemacht. Zudem regt die Kleidung beim Tragen die Durchblutung der Haut an.
    Noch ein Pluspunkt: Es könnten Kraft- und Brennstoffe aus Hanf hergestellt werden, was bedeuten würde, daß die Menschen die Finger von den Erdölreserven unseres überaus geschädigten Planeten lassen könnten.
    Zusätzlich könnten Verpackungsmaterialien wie Plastik und Cellophan hergestellt werden.
    Dies wären nur sehr wenige Dinge, die Hanf uns liefern könnte.
    Nehmen wir mal Ackerland in Augenschien. Es gibt Böden, auf denen nichts mehr angebaut werden kann, da sie schon vollkommen ausgelaugt sind. Man hat ihnen nie eine Abwechslung bzw. Erhohlungsphase gegönnt. Wird auf solcher Erde zwei Jahre Hanf angebaut, so erhält man zum Dank eines der fruchtbarsten Fleckchen Erde, das je gesichtet worden ist. Fazit: der Boden „ernährt“ sich vom Hanf und umgekehrt. Wieder ein riesen Lob dem Hanf.
    Thema Gesundheit:
    Das Öl, das aus den Samen gewonnen, und nicht die Spur des berauschenden Wirkstoffes Tetra-Hydro-Cannabinol (THC) aufweist, ist das gesündeste Öl aus dem Pflanzenreich, da es am meisten ungesättigte Fettsäuren enthält. Also, keine Chance den zu hohen Blutfettwerten.
    Die Schale enthält viel Ballaststoffe, die wiederum die Verdauung anregen  weniger bzw. keine Verstopfungen mehr.
    Zudem hat Hanf eine beruhigende Wirkung. Somit könnte dies teilweise gegen chemische Beruhigungsmittel eingetauscht werden.
    Hanf wirkt antidepressiv  weniger bis keine Chemischen Antidepressiva mehr.
    Hanf wirkt schlaffördernd  weniger bis keine chemischen Schlafmittel mehr.
    Doch ob dieser Eintausch dieser Medikamente gegen völlig nebenwirkungsfreie Natur praktisch möglich wäre, wage ich zu bezweifeln, da so viele Leute abhängig von Psychopharmaka,Tranquilizzern oder ähnlichem sind.
    Doch dieser Tatsache sieht niemand ins Auge. Es wäre zudem ein großer Verlust für unsere Pharmaindustrie.
    Doch nicht genug mit der Abhängigkeit, haben diese Medikamente auch noch Nebenwirkungen, z.B. greifen sie den Magen an, die Niere und die Leber werden stark belastet. Dies bedeutet wiederum, die Nebenwirkungen werden ebenfalls medikamentös behandelt, die Kosten der Krankenkassen steigen immerzu.
    Hanf wäre für viele schwerkranke wie Krebs-. Aids- oder MS-Patienten eine eine große Erleichterung. Die Übelkeit verschwindet, der Appetit wird angeregt, das Schmerzempfinden wird gesenkt, kurzum, Hanf erhöht die Lebensqualität vieler kranker Personen enorm.
    Fast weltweit werden im medizinischen Einsatzbereich Studien mit Hanf durchgeführt.
    Doch gibt es noch etwas, das ich gegen Hanf eintauschen würde: den Alkohol. Alkohol ist eines der am meisten gebrauchten legalen Suchtmittel. Doch birgt Alkohol im Gegensatz zu Hanf die größeren gesundheitlichen Risiken. Alkohol greift u.a. die Leber und unser Gehirn an, wirkt sich schlecht auf den Cholesterinspiegel und andere Organe aus. Die Chance an Gicht zu erkranken steigt. Alkohol macht in sehr vielen Fällen agressiv, wo bei Hanf nicht die geringste Spur davon zu entdecken ist. PEACE!
    Wie viele versteckte Alkoholiker gibt es? Damit meine ich diejenigen, die bei jedem Gang in die Apotheke irgendwelche Tinkturen, Melissengeiste o. 70% Alkohol zur Desinfektion erwerben, um sich diesen dann hinter die Binde zu kippen.
    Doch Hauptsache, das Volk ist unaufgeklärt und wird in dem Glauben gelassen, Hanf sei eine Einstiegsdroge. Es tut ja nichts zur Sache, daß Jugendliche unter 16 Jahren, die eigentlich noch zu Kindern gezählt werden, in so manchem Lebensmittelgeschäft Alkohol kaufen können. Wird es ihnen verweigert, kontern sie, sie würden z.B. den 6er Träger Bier für die Eltern besorgen. Dann hat sich die Sache meistens erledigt. Beide Parteien sind zufrieden.
    Doch einmal ein Joint geraucht, ist man ein Junkie, da Hanf ´ne Mörderdroge ist. Für mich ist Hanf dann eine Einstiegsdroge, solange unschuldige Kunsumenten ihr Genussmittel bei irgendeinem Dealer besorgen müssen, der u.a. noch andere Drogen wie z.B. Ecstasy, Speed, Kokain oder gar Heroin verkauft. Mit diesen Drogen läßt sich natürlich eine Menge Geld machen, da sie zu Spottpreisen eingekauft, und dann um Wucherpreise und um ein vielfaches gestreckt und verunreinigt weiterverkauft werden. Diese „Streckerei“ ist natürlich auch nicht sehr ungefährlich. Da zum einen schon oft Rattengift oder Glassplitter verwendet wurden, was in vielen Fallen tödlich verlief. Zum anderen liegt die Gefahr bei der schwankenden Qualität. Wenn man immer gestreckte Drogen konsumiert hat und man landet mal einen „Glückstreffer“ von guter und reiner Qualität, kann es zu gefährlichen Überdosierungen kommen.
    Da mit Ecstasy, Speed, Kokain und Co. wegen des Verdienstes lieber gedealt wird, ist Hanf nicht immer am „Lager“. So dreht der Dealer dem Hanfkonsumenten eben diesen Müll an, mit dem Vorwand: „Probier´s mal, der Flash ist viel geiler, ect., blah, blah.“ Schon haben wir des Malheur. Der Hanfkonsument findet doch manchmal wirklich Gefallen an diesen blöden chemischen, streckbaren, gefährlichen Drogen.
    Ich würde diese beiden Worte „Einstiegsdroge Hanf“ als Rufmord bezeichnen.
    Die Kriminalisierung des Hanfes ist die Einstigsdroge, nicht der Hanf selbst.
    Denn man kann genauso vom Säufer oder Medikamentensüchtigen auf andere Drogen oder gar zur Nadel umsteigen.

    HEMP IS HOPE;
    NOT JUST DOPE!!!

  12. sunshine71

    Niemals Drogen legalisieren - ich bin sogar der Meinung, die Verwendung von Drogen (auch Haschisch) wird viel zu wenig bestraft.

    Beim Drogen-Dealen würd ich sogar so weit gehen, und mir Gesetze wie in Südost-Asien wünschen (Todesstrafe für Dealer mit aller Härte)

    Wenn jemand nach Haschisch-Konsum Auto fährt, gehört ihm lebenslänglich der Führerschein abgenommen.

  13. dubeltutti

    offensichtlich gehts manchen Leuten nur darum, diese Drogen zu legalisieren, dass sie diese nicht mehr im Ex&Hopp illegal organisieren müssen. Marihuana usw geht von Anfang an ans Gehirn und hat vom ersten Zug an negative Auswirkungen. Nicht so Alkohol, wenn man es nicht übertreibt. Zu viel ist von Allem schlecht. Wie manche Vorschreiber schon erwähnt haben, ist die “legale” Einstiegsdroge für Cannabis usw der Nikotin. Es soll sie zwar angeblich geben, aber ich kenne keinen Giftler, der Nichtraucher ist. Solange der Mensch bei der “Einstiegsdroge Nikotin” bleibt, ist er vernünftig genug. Genau so, wenn er bei gemässigtem Alkoholgenuss bleibt. Da sind auch keine Folgeschäden zu erwarten. Nicht jedoch bei den gott sei dank illegalen Sachen.

  14. Senfdazu

    Das schlimme ist, dass es derzeit massenhaft Leute gibt die gern beim Dealer Gras kaufen würden. Dadurch, dass die Strafen für Heroin und Cannabis gleich sind, aber die Gewinnspanne und die “Treuheit der Kunden” bei Heroin viel größer ist, ist aber genug Heroin und wenig Gras auf dem Schwarzmarkt verfügbar. Viele Menschen kaufen dann halt Heroin beim Dealer denn sie wissen ja aus der Schule dass Drogendealer ihnen sowieso Gift nur verkauft und dadurch dass die Hemmschwelle der Illegalität schon längst überschritten ist denken sie dass man ersatzweise auch mal kurz Heroin sniefen kann. Ich bin daher der Meinung dass man in der Aufklärung bei Jugendlichen darauf achten muss nicht einfach allen zu erklären dass alle Drogen gleich sind. Heroin macht Menschen innerhalb von kürzester Zeit kaputt und extrem stark körperlich abhängig, und kaum jemand würde es konsumieren wenn er die Folgen kennen würde.

  15. AutorNeu

    @wodan: auch wenn man Alkohol keinen Krebs (und Anderes) bekommt, so doch Leberschäden, Untergewicht, Aggresives Verhalten - schon mal einen Alkoholiker gesehen ?!
    @italiano69: Wenn die Tagesdosis Alkohol 100 Euro kosten würde, dann hätten wir wohl weit mehr mit Kriminalität zu kämpfen …
    @clemensberger: Alkohol ist die Volksdroge Nr. 1 und Ammann ist nicht grün, sondern der Einzige Mensch den ich kenne der eine eigene Partei gegründet hat.
    @derganz: dann geh mal auf eine Intenvivstation in einem x-beliebigen Krankenhaus und schau dir die Teenies an die mit Alkoholvergiftung eingeliefert werden. Zudem wäre dies bei eigenem Anbau wohl nicht der Fall. Gepanscht wird Illegales.

  16. Agnos

    @Derganz: Und hast du schon mal einen mit Alkoholvergiftung gesehen, dem gehts auch schlecht. Ausserdem sollte man mit 15 sicher noch nicht kiffen.
    Beim Cannabis ist es halt wie bei anderen Genussmitteln auch: Die Dosis macht erst die Droge…

  17. dachte

    Typisch Bernhard! Es dreht sich immer nur um die Legalisierung “seiner” Lieblingsdroge. Da dürfte er auf berlorenem Posten stehen.

  18. derganz

    Gerade habe ich erlebt, wie ein “Joint” (Gras aus Holland) bei einem 15-jährigen Mädchen gewirkt hat: Zittern am ganzen Körper, Angstzustände und schwere Kreislaufprobleme.

    Da kann ich über all diese selbsternannten Drogenexperten wie Bernhard Amann nur den Kopf schütteln. Warum gibt es bezüglich Werbung für frei zugängliches schwerstes Gift kein “Wiederbetätigungsgesetz”?

  19. pepi1c

    Der Staat steckt ohnehin überall seinen geldschnüffelnden Rüssel rein und strebt eine Gesellschaftsform an, wo der Bürger vom Scheitel bis zur Sohle bevormundet wird.

    Es soll jeder in seine Birne reinschoppen was er will, nur soll man sich nicht erwarten dass dann, wenn etwas schief läuft -sprich Wirkungen des exzessiven Drogenmissbrauchs- die Oeffentliche Hand einzuspringen hat, um die/den Versumpfte(n) aus seinem (meist)selbstverschuldeten Elend zu hohlen.

    Kurzum, mir ist der Gedanke der Kannabisfreigabe weit bequemer, als die Vorstellung der sich immer deutlicher abzeichnenden uferlosen Ueberwachung/Bevormundung durch den Staat bzw. durch eine privilegierte Elite, die sich selbst in frecher Anmassung alles zu Eigen macht, was andere erworben, geschaffen und erspart haben.

    Wir müssen unsere Zeitgeistprobleme also von dieser Seite her angehen, denn der Fisch fängt bekanntlich vom Kopfe her an zu stinken…

    Es lebe das Selbstbestimmungsrecht des Bürgers!!!!

    Alles klar?

  20. Agnos

    Bernhard Amman hat Recht. Hoffentlich kommt bald eine Legalisierung. Die rechtlichen Regelungen hat er oben ja auch schon perfekt vorbereitet. Nur glaube ich nicht so recht daran. Europaweit wird den Rauchern das Leben schwer gemacht, mit Verboten, Preiserhöhungen und Ausgrenzung.
    Da kann die Kiffergemeinde sicher nicht auf Toleranz hoffen. Kiffer haben halt keine Lobby wie die Alkoholkonsumenten. Deshalb wirds schwer werden…

  21. clemensberger

    Das wird so nicht passieren.

    Nach so vielen Jahren in der Politik sollte der Amann das doch auch endlich kappieren. Keine Macht den Drogen und keine Macht den Grünen.

  22. maltbeer

    Niemand hat Drogenkonsum verharmlost, da haben Sie was falsch aufgefaßt.
    Drogenkonsum ist schädlich, geht in aller Regel aufs Hirn und auf innere Organe. Rauchen kann Lungenkrebs verursachen, Alkohol zerstört die Leber u.s.w.
    Es geht nur darum, daß man, wenn man die Konsumenten in die Illegalität treibt, das Problem nur vergrößert wird.

  23. italiano69

    Handtaschenraub legalisieren!

    Dies bringt neben der Entkriminalisierung der Handtaschendiebe eine erhebliche Entlastung u.a. der Exekutive, Staatsanwaltschaft, Gerichte, Strafverfolgungsbehörden und Kleptomanietherapieeinrichtungen mit sich. Andererseits sind jährliche Steuereinnahmen in dreistelliger Millionenhöhe zu erwarten. Alles in allem eine runde Sache!

    Wer nie links war, hat kein Herz, wers über 30 immer noch ist, hat kein Hirn. Amann, werd erwachsen.

  24. wodan

    Moment!!!

    Liebe Leute!
    Ihr stuft den Konsum von Cannabis als so harmlos ein.

    Dem ist aber NICHT so!!!

    Kiffen hat die viel schlimmeren Langzeitfolgen! Zeigt mir mal einen, der vom Alkohol Krebs bekam, oder nur einen, der vom Bier impotent wurde, vielleicht einer, der wegen des Saufens chronische Bronchitis entwickelte, weiters tritt beim Cannabiskonsum an die Stelle geordneten Denkens und logischer Schlussfolgerungen häufig eine Art Scheintiefsinn, oder wird man vom Wein Schizophren? Auch besteht die Gefahr des Kiffens wegen an einer irreperablen Psychose zu erkranken!

    Um nur einen KURZEN Einblick zu geben…!

  25. maltbeer

    Dem kann ich nur zustimmen.
    Die Einstiegsdroge zum Cannabis ist auch legal, es ist der Tabak und damit der Zigarettenkonsum. Es gibt relativ wenige, die ohne Zigaretten mit dem Kiffen beginnen. Und währen Alkohol- und Nikotinsucht eine Volkskrankheit sind, kann von den anderen Drogen von einem Minderheitenprogramm gesprochen werden.

  26. sepploberhuber

    Irgendwie hat er schon recht, der Bernhard. Alkohol ist DIE Droge schlechthin in Österreich. Wenn ich am Morgen am Bahnhof in Dornbirn vorbei laufe, sehe ich mindestens 15 Süchtige, weitere fünf sitzen im Sutterlütty-Resti. Gehe ich dann noch tanken, sehe ich weitere 5 bis sechs. Ich glaube, mehr als in Österreich wird nur noch in Frankreich, Deutschland und Russland gesoffen. Wir sind also ganz vorne mit dabei.

    Daher: Die Situation ist schon paradox. Saufen bis zur Besinnungslosigkeit ist kein Problem - wer aber kifft, bekommt es gleich mit dem Gesetz zu tun. Für Jugendliche und deren Leumundszeugnis sicher ein großes Problem.

    Ich selber habe noch zwar noch nie gekifft, stufe die Angelegenheit aber eher als harmlos ein. Da es, wie wir alle wissen, heute überhaupt kein Problem ist, an Gras zu kommen, wäre ich auch für eine Legalisierung. Ich glaube auch nicht, dass im Falle einer Legalisierung die Anzahl Süchtiger, die von harten Drogen abhängig sind, ansteigen wird. Kiffer sind freundlichere Zeitgenossen als Alkis - übermäßiger Konsum ist jedoch genauso schädlich und abzulehnen, nehme ich an. Eine Legalisierung hat aber im Staate Österreich, wo Bauern und Doppelmoralisten regieren, keine Chance. Leider …

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