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Uraltes bei Neustädter!

17.09.2012 | Keine Kommentare

Mir hat ein Freund empfohlen, die Sendung “Neues bei Neustädter” vom vergangenen Mittwoch nachzuhören. Dort war Dieter Egger, Landesvorsitzender der sektenähnlichen Organisation FPÖ als Gast eingeladen.

Ich traute meinen Ohren nicht, was sich da abspielte. Der ehemalige Waschlappenunternehmer hat sich einmal mehr als Meister des Vergessens und Verdrängens präsentiert. Obwohl klare Fakten für Verbindungen der FP zur AFP bestehen, war ihm diese rechtsextreme Organisation unbekannt. Oder dass bei dieser Wapplerverdichtung höchste FP Funktionäre einschlägige Vorträge hielten, war ihm gleichfalls nicht erinnerlich. Oder dass er den Strache-Cartoon zwar für überspitzt, jedoch keinesfalls antisemitisch befand. Volle Solidarität mit dem Zahnklempner Strache. Und zum Aufguss die übliche Weltverschwörung anderer Parteien und der Zivilgesellschaft gegenüber seiner “Gesinnungsgemeinschaft”. Als ob diese Sekte so wichtig wäre.

Sigmund Freud hätte seine helle Freude mit dem taktierenden Politfuzzi. Alles dient der Stimmenmaximierung! Keine Distanzierungen zu den rechtsradikalen Umtrieben.

Aufgepeppt wurde diese Sendung noch mit diversen Anrufern, welche sich als FP-Mitglieder bzw. FP-Funktionäre entpuppten. Deren Aussagen näherten sich Richtung Debilität. Da erübrigt sich jeder Kommentar.

Dabei hätte nun Egger die Chance gehabt, Klartext zu sprechen, sich endlich für seinen Exil-Juden Sager zu entschuldigen und sich damit politisch wieder ins Spiel zu bringen. So bleibt er ein toter Politiker, mit dem niemand eine Regierungsverantwortung übernehmen wird. Da kann es ihm leicht passieren. dass ihn seine “Gesinnungsfreunde” fallen lassen wie eine heisse Kartoffel, wenn der Ruf nach mitregieren ertönt. Frei nach dem Motto “Der Pfeilmacher wird durch einen Pfeil sterben!” Alles schon da gewesen.

Meinem lieben Matthias möchte ich ans Herz legen, bei seinen Diskussionspartnern zukünftig auf die Qualität (nicht mit Qual verwechseln) mehr Wert zu legen.

Euer Bernhard

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