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So nicht, Frau Bundesbäuerin!

08.04.2013 | Keine Kommentare

Während sich die neu gewählte Bundesbäuerin Andrea Schwarzmann groß feiern lässt, schäumen vor Wut einige Berufskollegen, welche Sanktionen erhalten haben bzw. Strafe zahlen mussten, weil sie Jauche in ca. 5-10 cm hohem Schnee ausbrachten.

Es besteht ein generelles Ausbringverbot (AMA):
Boden ist nicht aufnahmefähig, wenn er
- überschwemmt
- wassergesättigt
- gefroren (durchgehend gefroren und im Verlauf des Tages nicht oberflächlich auftauend)
- schneebedeckt ist.

Verordnung des BM für Land- und Forstwirtschaft, CELEX Nr. 291L0676, §4 Abs. 1: Auf durchgefrorenen Böden und auf allen wassergesättigten oder überschwemmten Böden sowie auf schneebedeckten Böden ist eine Düngung mit stickstoffhältigen Düngemitteln auf landwirtschaftlichen Nutzflächen nicht zulässig.

Unmittelbar nach der Wahl zur Bundesbäuerin brachte lt. Recherchen der Sohn bei einer Schneehöhe von 20-30cm sozusagen als Einstandsgeschenk vor dem Anwesen Jauche aus (siehe Fotos). Ich hoffe doch nicht, dass der Sohnemann mit dieser Aktion gegen die Wahl protestierte ;-).

Inzwischen hat sich der Sohn von Frau Schwarzmann telefonisch bei mir gemeldet und klar deponiert, dass er die Jauche nicht ausgebracht hat. Also wird der Täterkreis nun enger.

Jedenfalls fordere ich, dass hier die Behörden tätig werden und im Sinne der Gleichbehandlung der Bürger analoge Sanktionen verhängen.

Euer Bernhard

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