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Operation verweigert!

19.06.2013 | Keine Kommentare

Ein Mann hat sich mit massiven Schmerzen an seiner Hand an das Stadtspital Dornbirn um Hilfe gewandt. In der Folge hat die Untersuchung ergeben, dass ein operativer Eingriff unumgänglich sei. Der Operationstermin wurde auf 4. Juli festgelegt. Aufgrund unerträglicher Schmerzen suchte der Betroffene kurz später um 1 Uhr nachts die Ambulanz des Stadtspitals auf mit dem Ersuchen um entsprechende Schmerzmedikamente. Von einer neuen Terminvereinbarung war keine Rede, so der Hilfesuchende, da der Termin ja bereits vereinbart wurde. Tags darauf erhielt er ein Schreiben, dass die Operation abgesagt wird. Die Begründung könnten aus Absurdistan stammen: neben der Terminvereinbarung wird das laufende Pensionierungverfahren genannt!!!!! Was hat denn ein Pensionierungsverfahren mit einer Operation zu tun?

Obwohl ich die Fachlichkeit von Herrn Prim. Dr. Heinze persönlich sehr schätze, ist diese Vorgehensweise für mich überhaupt nicht nachvollziehbar. Bereits im Vorfeld weigerte sich das LKH Hohenems, diesen Eingriff vorzunehmen. Ich war bisher immer der Ansicht dass Krankenhäuser verpflichtet sind, den Menschen die bestmögliche Hilfe zukommen zu lassen. Offensichtlich schaut die Praxis anders aus. Jedenfalls rate ich den Menschen, welche sich in einem Pensionierungsverfahren befinden, dieses zu verschweigen. Ich werde natürlich über den weiteren Verlauf dieser Verweigerungshaltung berichten.

Euer Bernhard

Anlage:
Schreiben des KH Dornbirn

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